Der Aufschwung schaltet zurück, fängt sich 2019 aber wieder

Obwohl der Anstieg der deutschen Exporte durch Handelskonflikte, Unklarheit über den Brexit und steigende Energiepreise gebremst wird, geht der moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter. In diesem Jahr schaltet das Wachstum zwar etwas zurück, 2019 fängt sich die Konjunktur aber wieder, prognostiziert die Hans-Böckler-Stiftung.

Weiter „wechselseitige Verstärkung von Löhnen und Beschäftigung“

Der Aufschwung schaltet zurück, fängt sich 2019 aber wieder

IMK prognostiziert BIP-Wachstum um 1,9 und 2,0 Prozent

Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung vom 09.10.2018

Obwohl der Anstieg der deutschen Exporte durch Handelskonflikte, Unklarheit über den Brexit und steigende Energiepreise gebremst wird, geht der moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter. In diesem Jahr schaltet das Wachstum zwar etwas zurück, 2019 fängt sich die Konjunktur aber wieder, prognostiziert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung: Das Bruttoinlandsprodukt nimmt im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,9 und 2019 um 2,0 Prozent zu. Vor dem Hintergrund spürbar steigender Löhne und eines weiter positiven Trends am Arbeitsmarkt bleibt der Konsum die zentrale Stütze des Wachstums, hinzu kommt ein positiver Beitrag durch anziehende Investitionen. Die Erwerbstätigkeit dürfte 2019 ein Rekordniveau von 45,4 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt erreichen (alle Daten im Detail unten). Die Einnahmen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen überschreiten die Ausgaben sehr deutlich: um knapp 56 Milliarden Euro in diesem Jahr und knapp 51 Milliarden 2019, so die neue IMK-Prognose, die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wird. Dieser Spielraum für zusätzliche Investitionen sollte genutzt werden, empfehlen die Forscher.

Gegenüber der Vorhersage vom Juni senkt das IMK seine Prognose für dieses Jahr um 0,2 Prozentpunkte und für 2019 um lediglich 0,1 Prozentpunkt. „Auch wenn die Dynamik zeitweilig nachlässt: Der laufende Aufschwung ist intakt, und wir haben gute Aussichten darauf, dass er der längste im vereinigten Deutschland wird“, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des IMK. „Diese Stabilität beruht darauf, dass unsere Wirtschaft nicht mehr so abhängig vom Außenhandel ist wie noch vor einer Dekade. Deutschland ist weiterhin exportorientiert, aber es ist nicht mehr die Fahne im Wind der Weltkonjunktur. Das macht deutlich: Eine ausgewogenere Verteilung der Einkommenszuwächse ist nicht nur gerechter, sondern als Voraussetzung für eine solide Binnennachfrage auch ökonomisch sinnvoll. Das ist besonders wichtig, weil die weltweiten Rahmenbedingungen im Moment extrem sind: Einerseits kräftiges Wachstum und – noch – niedrige Zinsen in vielen Ländern. Andererseits Trump, Brexit, steigende Ölpreise.“

Den besonderen Charakter der aktuellen Entwicklung zeigt auch der Vergleich mit anderen Aufschwungsphasen der vergangenen drei Dekaden. Der laufende Aufschwung ist eher im Ausdauer- als im Sprintmodus unterwegs, er verlaufe weniger dynamisch, dafür aber unter dem Strich deutlich stetiger als seine Vorgänger, konstatiert das IMK. Die Forscher beobachten eine „positive wechselseitige Verstärkung von Löhnen und Beschäftigung.“ Die Einkommen stiegen „merklich an, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit darunter leiden würde.“ In dieser günstigen Konstellation gäben lediglich die vergleichsweise verhaltenen Zuwächse bei den Investitionen Anlass zur Sorge.

In ihrer Prognose gehen die Düsseldorfer Konjunkturforscher davon aus, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China nicht so weit eskaliert, dass das Wachstum in beiden Ländern einbricht. Zudem rechnen sie damit, dass es keinen „harten“ Brexit geben wird, sondern zumindest auf absehbare Zeit eine Verständigung, die Großbritannien in den Handelsbeziehungen einen Status ähnlich dem von Norwegen oder der Schweiz einräumt.

Allerdings seien die Risiken in beiden Fällen nur schwer kalkulierbar, was zur Folge haben könnte, dass der seit Anfang 2017 endlich in Gang gekommene Investitionszyklus vorschnell wieder erlahmt. Daher raten die Wissenschaftler zu einer wirtschaftspolitischen Vorsorge, die gleichzeitig mögliche negative Impulse aus der Weltwirtschaft weiter abfedern und das langfristige Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft erhöhen würde. Dazu solle der Staat die sprudelnden Steuereinnahmen nutzen, um gezielt die Voraussetzungen für Produktion und private Investitionen zu verbessern. Angesichts des digitalen Wandels sei dafür neben Ausgaben für Kommunikations- und öffentliche Verkehrsinfrastruktur deutlich mehr Geld für Bildung zentral, schreiben die Forscher: „Ausgaben für Bildung, die Spitzenforschung ermöglicht und zugleich verhindert, dass Bevölkerungsgruppen wegen mangelnder Fähigkeiten den Zugang zum Arbeitsmarkt verlieren.“

Mit Blick auf die unsichere internationale Lage halten es die Forscher darüber hinaus für absolut notwendig, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Straffung ihrer Geldpolitik weiterhin sehr behutsam vorgeht.

Kerndaten der Prognose für 2018 und 2019

Arbeitsmarkt

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland nimmt weiter kräftig zu – um rund 600.000 Personen oder 1,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2018 und weitere 1,2 Prozent im Jahresmittel 2019. Somit werden 2019 erstmals durchschnittlich mehr als 45 Millionen Menschen erwerbstätig sein. Die Arbeitslosigkeit sinkt: Für 2018 prognostizieren die Forscher einen Rückgang um knapp 190.000 Personen, sodass im Jahresdurchschnitt rund 2,35 Millionen Menschen ohne Job sein werden. Für 2019 erwartet das IMK, dass die Arbeitslosenzahl um jahresdurchschnittlich knapp 120.000 auf etwa 2,23 Millionen Personen sinkt.

Außenhandel

Auch der Euroraum befindet sich im Aufschwung, der sich allerdings abschwächt: 2018 wächst das BIP in der Währungsunion um 2,0 Prozent, 2019 sind es 1,9 Prozent. Unter der Voraussetzung, dass der Handelskonflikt zwischen Washington und Peking nicht eskaliert, bleibt die Konjunktur in den USA, China und anderen Schwellenländern ebenfalls insgesamt dynamisch, die deutschen Exporteure verfügen über eine hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Allerdings bremst allein schon die gestiegene Verunsicherung angesichts der aggressiven US-Politik die Nachfrage nach deutschen Gütern. Daher geht das IMK davon aus, dass die deutschen Ausfuhren in diesem Jahr um lediglich durchschnittlich 2,4 Prozent wachsen werden. 2019 dürften die Exporte dann aber wieder um 3,9 Prozent im Jahresmittel zulegen. Die Importe nehmen in diesem Jahr um durchschnittlich 2,8 Prozent zu, 2019 dann um 5,0 Prozent. Der hohe deutsche Leistungsbilanzüberschuss wird in diesem Jahr nahezu unverändert sein und 2019 geringfügig sinken.

Investitionen

Bei hoher Auslastung und weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen investieren die Unternehmen spürbar, wenn auch nicht ganz so stark wie noch vor kurzem erwartet: 2018 steigen die Ausrüstungsinvestitionen um durchschnittlich 5,4 Prozent, 2019 sind es 5,6 Prozent im Jahresdurchschnitt. Bei den Bauinvestitionen bleibt die Dynamik kräftig. Sie nehmen 2018 um 2,9 Prozent und 2019 um 2,8 Prozent zu.

Einkommen und Konsum

Die verfügbaren Einkommen wachsen 2018 und 2019 real um durchschnittlich 1,8 und 1,9 Prozent. Bei in diesem Jahr spürbar steigender und 2019 konstanter Sparquote nehmen die realen privaten Konsumausgaben um 1,6 und 1,9 Prozent zu. Damit trägt der private Konsum in diesem Jahr 0,9 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum von 1,9 Prozent bei. Im kommenden Jahr sind es 1,1 Prozentpunkte von 2,0 Prozent.

Inflation und öffentliche Finanzen

Die allgemeine Preisentwicklung in Deutschland nähert sich bei deutlich steigendem Ölpreis dem EZB-Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent an: 2018 steigen die Verbraucherpreise um 1,9 und 2019 um 1,8 Prozent.

Der von der Binnennachfrage getragene Aufschwung sorgt weiterhin für starke Steuereinnahmen und Einnahmeüberschüsse bei Gebietskörperschaften und Sozialkassen: In beiden Jahren beträgt der gesamtstaatliche Finanzierungssaldo jeweils über 50 Milliarden Euro bzw. gemessen am BIP in diesem Jahr 1,6 und im kommenden Jahr 1,4 Prozent.

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Cyberattacken auf deutsche Industrie nehmen stark zu

Die deutsche Industrie steht immer häufiger im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Für gut acht von zehn Industrieunternehmen (84 Prozent) hat die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom.

Wirtschaftsschutz in der Industrie

Cyberattacken auf deutsche Industrie nehmen stark zu

Bitkom Pressemitteilung vom 10.10.2018

  • 8 von 10 Industrieunternehmen stehen heftiger unter Beschuss als vor zwei Jahren
  • 5 Prozent der Großunternehmen setzen für IT-Sicherheit auf Künstliche Intelligenz
  • Bitkom veröffentlicht Studienbericht zu Wirtschaftsschutz in der Industrie

Die deutsche Industrie steht immer häufiger im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Für gut acht von zehn Industrieunternehmen (84 Prozent) hat die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. „Die deutsche Industrie steht unter digitalem Dauerbeschuss – von digitalen Kleinkriminellen über die organisierte Kriminalität bis zu Hackern im Staatsauftrag“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Qualität und Umfang der Cyberangriffe werden weiter zunehmen.“

So prognostizieren 82 Prozent der befragten Industrieunternehmen, dass die Anzahl der Cyberattacken auf ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich zunehmen wird. Vier von zehn (41 Prozent) gehen davon aus, dass die Angriffe sogar stark zunehmen werden. Nur 15 Prozent schätzen, dass die Zahl der Angriffe künftig unverändert bleiben wird. „Die Unternehmen müssten jetzt ihre technischen, organisatorischen und personellen Sicherheitsvorkehrungen verstärken“, sagt Berg.

Erste Großunternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz

Vor allem bei technischen Sicherheitsmaßnahmen sind viele Industrieunternehmen schon aktiv geworden. Jedes befragte Unternehmen (100 Prozent) setzt bereits jeweils auf Passwortschutz auf allen Geräten, Firewalls sowie Virenscanner und lässt regelmäßig Backups für Daten erstellen. Dagegen führt nur ein Viertel (24 Prozent) Penetrationstests durch, bei denen Angriffe simuliert werden, um Schwachstellen zu entdecken, bevor es zum Ernstfall kommt. Jedes fünfte Industrieunternehmen (20 Prozent) hat sogenannte Intrusion Detection Systeme im Einsatz. Immerhin jedes zwanzigste Großunternehmen setzt heute bereits Künstliche Intelligenz für die IT-Sicherheit ein. So nutzen 5 Prozent der Unternehmen ab 500 Mitarbeitern KI oder Maschinelles Lernen, um sich gegen Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage zu schützen. Für 84 Prozent der Gesamtindustrie ist dies hingegen noch kein Thema.

Im Bereich der organisatorischen Sicherheit haben 80 Prozent der Industrie klare Regeln für den Umgang mit schützenswerten Informationen für sich definiert. Die Hälfte hat jeweils eine Clean-Desk-Policy im Einsatz (50 Prozent) und lässt die eigene Sicherheit zertifizieren (49 Prozent). Für eine personelle Sicherheit lassen sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sogenannte Background-Checks bei potenziellen Mitarbeitern für sensible Positionen durchführen. Ebenso viele Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter zu Sicherheitsthemen (59 Prozent) oder haben einen Sicherheitsverantwortlichen bestellt (58 Prozent). Berg: „Unternehmen müssen eine Sicherheitskultur im Betrieb etablieren. Gerade durch Mitarbeiterschulungen lässt sich die Sicherheit im Unternehmen einfach und nachhaltig verbessern.“

Erst kürzlich hatte Bitkom Daten zum Wirtschaftsschutz in der Industrie vorgestellt. Danach ist der Industrie durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage in den vergangenen zwei Jahren ein Gesamtschaden von 43,4 Milliarden Euro entstanden. Sieben von zehn Industrieunternehmen (68 Prozent) sind in diesem Zeitraum Opfer geworden, jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) vermutet dies.

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Deutsche Exporte im August 2018: +2,2 % zum August 2017

Im August 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 105,2 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 88,1 Mrd. Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im August 2018 um 2,2 % und die Importe um 6,2 % höher als im August 2017.

Außenhandel

Deutsche Exporte im August 2018: +2,2 % zum August 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.10.2018

Exporte, August 2018

  • 105,2 Milliarden Euro
  • -0,1 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
  • +2,2 % zum Vorjahresmonat

Importe, August 2018

  • 88,1 Milliarden Euro
  • -2,7 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)
  • +6,2 % zum Vorjahresmonat

Außenhandelsbilanz, August 2018

  • 17,2 Milliarden Euro
  • 18,3 Milliarden Euro (kalender- und saisonbereinigt)

Leistungsbilanz der Deutschen Bundesbank, August 2018

  • 15,3 Milliarden Euro

Im August 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 105,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 88,1 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im August 2018 um 2,2 % und die Importe um 6,2 % höher als im August 2017. Kalender- und saisonbereinigt sanken die Exporte gegenüber dem Vormonat Juli 2018 um 0,1 % und die Importe nahmen um 2,7 % ab.

Die Außenhandelsbilanz schloss im August 2018 mit einem Überschuss von 17,2 Milliarden Euro ab. Im August 2017 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +20,0 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im August 2018 bei 18,3 Milliarden Euro.

Unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel einschließlich Ergänzungen zum Außenhandel (+18,2 Milliarden Euro), Dienstleistungen (-5,6 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+6,5 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (-3,8 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im August 2018 mit einem Überschuss von 15,3 Milliarden Euro ab. Im August 2017 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 17,8 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im August 2018 Waren im Wert von 59,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 48,3 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber August 2017 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 1,2 % und die Importe aus diesen Ländern um 5,2 %. In die Länder der Eurozone wurden im August 2018 Waren im Wert von 36,4 Milliarden Euro (+1,3 %) geliefert und Waren im Wert von 31,4 Milliarden Euro (+7,2 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im August 2018 Waren im Wert von 22,9 Milliarden Euro (+1,1 %) exportiert und Waren im Wert von 17,0 Milliarden Euro (+1,8 %) von dort importiert.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im August 2018 Waren im Wert von 45,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 39,7 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber August 2017 nahmen die Exporte in die Drittländer um 3,5 % zu, die Importe von dort stiegen um 7,2 %.

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Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum unverändert bei 23,0 %

Im zweiten Quartal 2018 lag die Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum lt. Eurostat bei 23,0 %, unverändert gegenüber dem Vorquartal.

Erste Veröffentlichung für das 2. Quartal 2018

Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum unverändert bei 23,0 %

Gewinnquote der Unternehmen auf 40,6 % gesunken

Eurostat, Pressemitteilung vom 04.10.2018

Im zweiten Quartal 2018 lag die Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum bei 23,0 %, unverändert gegenüber dem Vorquartal.Die Gewinnquote der Unternehmen im Euroraum betrug im zweiten Quartal 2018 40,6 %, gegenüber 41,0 % im ersten Quartal 2018.

Diese Daten stammen aus einer ersten Veröffentlichung von saisonbereinigten vierteljährlichen europäischen Sektorkonten durch Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, und die Europäische Zentralbank (EZB).

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Geschäftsklima im Mittelstand stabilisiert sich weiter

Die Stimmung im deutschen Mittelstand verbessert sich im September zum dritten Mal in Folge, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer belegt. Die kleinen und mittleren Unternehmen verzeichnen nach den jüngsten Entspannungssignalen im transatlantischen Handelskonflikt einen Anstieg um 0,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte.

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer September 2018

Geschäftsklima im Mittelstand stabilisiert sich weiter

KfW, Pressemitteilung vom 05.10.2018

  • Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft hellt sich weiter auf
  • Erwartungen steigen, leichte Eintrübung bei den Lageurteilen
  • Globale Handelskonflikte bleiben potenzielle Risikofaktoren

Die Stimmung im deutschen Mittelstand verbessert sich im September zum dritten Mal in Folge, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer belegt. Die kleinen und mittleren Unternehmen verzeichnen nach den jüngsten Entspannungssignalen im transatlantischen Handelskonflikt einen Anstieg um 0,8 Zähler auf 18,1 Saldenpunkte. Dabei steigen die Geschäftserwartungen um 1,9 Zähler auf nun 8,9 Saldenpunkte an, was den anhaltenden Optimismus der kleinen und mittelständischen Unternehmen unterstreicht. Die Lageurteile fallen mit -0,4 Zählern zwar etwas ab, liegen mit 27,8 Saldenpunkten allerdings weiter auf einem hohen Niveau.

Wie bei kleinen und mittleren Firmen divergiert auch bei den Großunternehmen die Entwicklung der Lage und Erwartungen. Während sich die Geschäftserwartungen mit 2,2 Zählern auf 5,5 Saldenpunkte merklich verbessen, sinken die Lageurteile leicht um 1,8 Zähler auf nunmehr 21,1 Saldenpunkte. Die sich im Abwärtstrend befindlichen Lageurteile, vor allem in der exportorientierten Industrie und bei den großen Dienstleistern, dürften mit einer nachlassenden Konjunkturdynamik bei Deutschlands Handelspartnern zusammenhängen.

Die jüngste Verbesserung des mittelständischen Geschäftsklimas beruht auf einer moderat-positiven Entwicklung durch alle Branchen. Gerade die in den letzten Monaten boomende Baubranche zeigt einen ungebremsten Stimmungsanstieg auf mittlerweile satte 41,1 Saldenpunkte (+3,2 Zähler). Die Industrie (+1,6 Zähler auf 14,8 Saldenpunkte) und der Einzelhandel (+1,9 Zähler auf 14,5 Saldenpunkte) sind weitere Stützen des stabilen Geschäftsklimas im Binnensektor.

„Die meisten Unternehmen sind positiv gestimmt und blicken optimistisch in die Zukunft“, sagt Dr. Jörg Zeuner mit Blick auf den positiven Trend des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im September. Gleichwohl gelte es, die globalen Risiken im Auge zu behalten, so der Chefvolkswirt der KfW. „Der verhärtete Handelskonflikt zwischen China und den USA kann insbesondere den deutschen Großunternehmen schaden. Ein harter Brexit – gegenwärtig ein akutes Risiko – wäre dagegen auch für mittelständische Unternehmen problematisch, die auf den EU-Binnenmarkt angewiesen sind.“ Eine starke Binnenwirtschaft sollte den Aufschwung in Deutschland aber dennoch mit einem soliden Tempo weitertragen. „Ich erwarte für das Gesamtjahr 2018 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 %“, sagt Dr. Zeuner.

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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im August 2018

Wie das BMWi mitteilt, ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gesunken.

Wirtschaftliche Entwicklung

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im August 2018

BMWi, Pressemitteilung vom 08.10.2018

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im August im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gesunken. Während die Industrieproduktion (-0,1 Prozent) nahezu stabil blieb, fiel die Erzeugung im Baugewerbe um 1,8 Prozent. In der Industrie hat sich der Rückgang im Bereich Investitionsgüter auf 0,7 Prozent abgeschwächt. Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten erreichten Produktionssteigerungen von 0,1 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent.

Im Zweimonatsvergleich ergab sich im Zeitraum Juli/August gegenüber Mai/Juni ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,8 Prozent. Dabei lagen sowohl die Industrieproduktion (-2,2 Prozent) als auch die Erzeugung im Baugewerbe (-0,7 Prozent) unter dem Ergebnis der Vorperiode.

Insgesamt war das Produzierende Gewerbe in den Sommermonaten mit schwachem Tempo unterwegs. Wie schon im Juli machte sich dabei die gebremste Produktion in der Industrie und speziell in der Kfz-Branche am stärksten bemerkbar. Bei hohem Auftragsbestand und wieder anziehenden Auftragseingängen dürfte sich der Aufschwung in der Industrie bald wieder fortsetzen, zumal sich der Stau bei der Zulassung von Pkw nach dem WLTP-Standard sukzessive auflöst. Das Baugewerbe produziert weiterhin nahe seiner Kapazitätsgrenzen.

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Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August 2018

Wie das BMWi mitteilt, sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August gegenüber dem Vormonat um 2,0 % gestiegen. Getragen wurde dieses Wachstum von den Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum.

Wirtschaftliche Entwicklung

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August 2018

BMWi, Pressemitteilung vom 05.10.2018

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August gegenüber dem Vormonat um 2,0 % gestiegen. Getragen wurde dieses Wachstum von den Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum, die sich um kräftige 11,1 % erhöhten. Bei den Aufträgen aus dem Euroraum und dem Inland kam es hingegen zu Rückgängen um 2,2 % bzw. 2,9 %. Der Anteil an Großaufträgen war unterdurchschnittlich.

Im Zweimonatsvergleich Juli/August gegenüber Mai/Juni ergab sich ein Orderminus von 1,9 %. Am stärksten fiel der Rückgang mit -3,0 % bei den Investitionsgütern aus (Konsumgüter: -1,5 %; Vorleistungsgüter: -0,2 %). Während die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland nur leicht abnahmen (-0,4 %), verringerten sich die aus dem Euroraum sowie dem Nicht-Euroraum um 5,6 % bzw. 1,3 %.

Der starke Anstieg der Bestellungen aus dem nicht-europäischen Ausland belegt, dass deutsche Industrieprodukte weiter weltweit gefragt sind, ungeachtet der Handelskonflikte. Mit der Auflösung des Zulassungsstaus aufgrund des neuen Abgasfahrzyklus für Pkw (WLTP), der in den letzten Monaten die Auftragseingänge dämpfte, sollten sich daher die positiven konjunkturellen Tendenzen im Verarbeitenden Gewerbe im vierten Quartal wieder durchsetzen. Dafür sprechen auch der weiterhin außerordentlich hohe Auftragsbestand und das überdurchschnittlich positive Niveau des Geschäftsklimas des Verarbeitenden Gewerbes.

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Höhere Berufsbildung zahlt sich aus

Von Höherer Berufsbildung – also der erfolgreichen Aufstiegsfortbildung zum Meister, Fachwirt oder auch Bilanzbuchhalter – profitieren sowohl Unternehmen als auch die Absolventen selbst, wie die aktuelle DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung eindrücklich belegt. Luft nach oben sieht der DIHK aber bei der Optimierung des sog. Aufstiegs-BAföG sowie bei der Förderung von Bekanntheitsgrad und Image der Höheren Berufsbildung.

DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung

Höhere Berufsbildung zahlt sich aus

DIHK, Mitteilung vom 04.10.2018

Der Fachkräftemangel wird in Deutschland immer mehr zur Wachstums- und Innovationsbremse. Insgesamt können rund 1,6 Millionen Stellen in Deutschland längerfristig nicht besetzt werden. Mehr Kraftanstrengungen in der Beruflichen Bildung sind aus Sicht der Unternehmen eine zentrale Antwort auf diese Engpässe. Die Politik möchte laut Koalitionsvertrag unter anderem die Höhere Berufsbildung stärken – also die erfolgreiche Aufstiegsfortbildung zum Meister, Fachwirt oder Bilanzbuchhalter. Das ist nicht nur für die Unternehmen ein richtiger Ansatz. Die Höhere Berufsbildung bietet vor allem hervorragende Chancen und Perspektiven für die Fachkräfte von morgen – so die neue DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung mit Rückmeldungen von 17.000 Absolventen der Höheren Berufsbildung.

Aufstieg und Perspektiven im Blick

Mehr Verantwortung am Arbeitsplatz, ein besseres Gehalt sowie die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit – das sind die zentralen Erfolge für die Teilnehmer. Zwei Ziele stehen dabei als Motivation für die Weiterbildung ganz oben: mehr Geld verdienen (46 Prozent) und eine bessere Position im Job erreichen (66 Prozent). Etwas Neues zu lernen, um den eigenen Horizont zu erweitern, wird von gut einem Viertel als Antrieb für die Weiterbildung genannt.

Einkommen, beruflichen Status und Sozialkompetenzen erhöht

Für nahezu zwei Drittel der Absolventen hat die Weiterbildung positive Auswirkungen auf ihre berufliche Entwicklung: Sie steigen nach der Weiterbildung entweder auf, haben einen größeren Verantwortungsbereich oder können sich finanziell verbessern. Diese beruflichen Vorteile fallen einige Jahre nach der Prüfung noch deutlicher aus. Andere positive Effekte ergeben sich bereits kurzfristig: 85 Prozent der Absolventen geben an, dass sich durch die Weiterbildung ihr Blickwinkel erweitert hat, sie Zusammenhänge besser verstehen und nun souveräner auftreten.

Förderinstrumente optimieren

Die Weiterbildungsanstrengungen werden bei 83 Prozent der Absolventen unterstützt. Am häufigsten profitieren die geförderten Teilnehmer vom Aufstiegs-BAföG (47 Prozent). Umso sinnvoller ist es, dass die Politik dieses wichtige Förderinstrument weiter verbessern will. Aus DIHK-Sicht sollte generell mindestens ein weiteres Fortbildungsziel förderbar sein. Denn 58 Prozent der Absolventen wollen sich auch in Zukunft fortbilden und favorisieren einen weiteren Abschluss der Höheren Berufsbildung.

Bekanntheitsgrad und Image steigern

Der Weg der Bundesregierung, die Höhere Berufsbildung zu stärken, ist richtig. Dabei sollte auch die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung deutlich herausgestellt werden. Prägnante Abschlussbezeichnungen für die Marke Höhere Berufsbildung wären dafür ein positiver Beitrag – zum Beispiel „Bachelor Professional“. Weiterhin ist es notwendig, die Vorzüge der Höheren Berufsbildung frühzeitig zu vermitteln – am besten schon in den Schulen. Deshalb sollte aus DIHK-Sicht eine Verbesserung der Berufsorientierung nicht nur mit Blick auf die duale Erstausbildung ganz oben auf der Agenda stehen, sondern auch frühzeitig die weiteren beruflichen Perspektiven herausstellen, etwa als Meister oder Fachwirt. Hier ist noch viel Luft nach oben. Insgesamt kommt die Berufliche Bildung nicht nur an Gymnasien, sondern auch an anderen Schulen häufig zu kurz. Das muss sich dringend ändern – damit die Unternehmen auch in Zukunft auf beruflich top qualifizierte Fachkräfte zurückgreifen können.

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Positive Arbeitsmarktlage wirkt sich weiterhin bei den gewerblichen Gründungszahlen aus

Aktuell wirkt sich lt. IfM Bonn weiterhin die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt auf das Gründungsgeschehen im gewerblichen Bereich aus. Da qualifizierte Erwerbstätige ausreichend freie attraktive Stellen finden, ziehen sie diese einer Eigenständigkeit mit all ihren Risiken vor. Inwieweit sich diese Entwicklung angesichts der zunehmenden globalen Handelsdivergenzen ändern wird, bleibt abzuwarten.

Existenzgründungen

Positive Arbeitsmarktlage wirkt sich weiterhin bei den gewerblichen Gründungszahlen aus

Erstes Halbjahr 2018: Weniger Unternehmensaufgaben, aber auch weniger gewerbliche Existenzgründungen

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 02.10.2018

Im ersten Halbjahr 2018 ist die Zahl der Unternehmensaufgaben im Vergleich zu den ersten 6 Monaten 2017 weiter gesunken: Von 151.100 auf 147.100. Trotz der rückläufigen Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen bleibt der sog. „Gründungssaldo“ – die Differenz aus Gründungen und Schließungen – negativ, da zugleich der rückläufige Trend bei den gewerblichen Existenzgründungen anhält: Nur 142.300 Gewerbe wurden in den ersten sechs Monaten als Existenzgründungen angemeldet – verglichen mit dem ersten Halbjahr 2017 (147.400) bedeutet dies einen Rückgang um 3,5 Prozent.“Aktuell wirkt sich weiterhin die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt auf das Gründungsgeschehen im gewerblichen Bereich aus: Da qualifizierte Erwerbstätige ausreichend freie attraktive Stellen finden, ziehen sie diese einer Eigenständigkeit mit all ihren Risiken vor. Inwieweit sich diese Entwicklung angesichts der zunehmenden globalen Handelsdivergenzen ändern wird, bleibt abzuwarten“, erklärte Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen).

Insgesamt ist die Zahl der Selbständigen aller Wirtschaftszweige – aber ohne Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei – zwischen 2011 und 2017 um 3,8 Prozent gesunken, während die der Erwerbstätigen um 7,4 Prozent stieg. Damit liegen die Selbständigenzahlen aber immer noch über dem Niveau von 2007. Ursächlich hierfür ist die kontinuierliche Zunahme der Selbständigen in den Freien Berufen: Nach Berechnungen des Instituts für Freie Berufe hat sich ihre Zahl seit 1998 (646.000) mehr als verdoppelt (2018: 1.407.000).

„Insbesondere Akademikerinnen wählen häufig den Weg in die freiberufliche Selbständigkeit, da dies ihnen tendenziell eine bessere Möglichkeit als eine abhängige Beschäftigung gibt, die Erwerbstätigkeit an ihre persönliche Lebensgestaltung anzupassen“, so die IfM-Präsidentin.

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Investitionen im Euroraum setzen Erholung fort

Die Finanzkrise liegt bereits 10 Jahre zurück, aber die Folgen für die europäische Investitionstätigkeit sind noch immer sichtbar. KfW Research rechnet trotzdem mit einem Zuwachs der realen Bruttoanlage­investitionen um 2,8 % in diesem und um 2,4 % im nächsten Jahr.

Der lange Weg aus dem Krisentief

Investitionen im Euroraum setzen Erholung fort

KfW Research, Mitteilung vom 02.10.2018

Die Finanzkrise liegt bereits 10 Jahre zurück, aber die Folgen für die europäische Investitionstätigkeit sind noch immer sichtbar. Die Korrekturen vorheriger Übertreibungen sowie hohe Risikoaufschläge und Konsolidierungsanstrengungen haben dazu geführt, dass die Investitionsquote sich ihrem Vorkrisenniveau nur langsam wieder annähert. Hinzu kommt, dass sich ausgeprägte Asymmetrien zwischen den großen Euroländern entwickelt haben.

Die Erholung der Investitionen ist für die europäische Wirtschaft von enormer Bedeutung. Ohne innovative Technologien, moderne Maschinen und Infrastruktur wird Europa sein wirtschaftliches Potenzial nicht ausschöpfen können und Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Deshalb ist es gut, dass die Investitionen ihren Wachstumskurs fortsetzen. KfW Research rechnet auf der Basis eines ökonometrischen Modells mit einem Zuwachs der realen Bruttoanlageinvestitionen um 2,8 % in diesem und um 2,4 % im nächsten Jahr.

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