Gemeindeklagen gegen Höchstspannungsfreileitung von Kruckel nach Dauersberg erfolglos

Das BVerwG hat die Klagen von zwei Gemeinden gegen einen Planfeststellungsbeschlusses zum Neubau einer Höchstspannungsfreileitung abgewiesen, da Gemeinden nicht als Sachwalter der Rechte ihrer Bürger auftreten könnten und das grundgesetzlich geschützte kommunale Selbstverwaltungsrecht und ihr zivilrechtlich geschütztes Eigentum nicht verletzt sei (Az. 4 A 3.15 und 4 A 4.15).

 

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Leistet ein EU-Grenzgänger seinem Stiefkind Unterhalt, so hat es Anspruch auf grenzüberschreitende soziale Vergünstigungen des Tätigkeitsstaates

Im Bereich grenzüberschreitender sozialer Vergünstigungen kann ein Kind in einer neu zusammengesetzten Familie als Kind des Stiefelternteils angesehen werden. In diesem Bereich wird das Kindsverhältnis nicht im rechtlichen Sinne, sondern im wirtschaftlichen Sinne definiert, womit das Kind eines Stiefelternteils, der berufstätiger Grenzgänger ist, Anspruch auf eine soziale Vergünstigung hat, wenn dieser Stiefelternteil tatsächlich zu seinem Unterhalt beiträgt. So entschied der EuGH (Az. C-401/15, C-402/15, C-403/15).

 

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Ehelicher Güterstand bei Bedarfsgemeinschaft ohne Bedeutung

Bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, sind bei Hartz-IV-Leistungen auch Einkommen und Vermögen des (Ehe-)Partners zu berücksichtigen. Auf den ehelichen Güterstand kommt es dabei nicht an. Daher ist der Verkaufserlös des allein im Eigentum des Ehepartners stehenden Hauses auch bei ehelicher Gütertrennung auf das Vermögen anzurechnen. Ein zuvor gewährtes Hartz-IV-Darlehen ist entsprechend zurückzuzahlen. So entschied das LSG Hessen (Az. L 6 AS 373/13).

 

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